Adventskalender - da braut sich was zusammen
- Michel ́s Bierreise
- vor 16 Minuten
- 3 Min. Lesezeit
Am Montag ist es soweit: Du darfst das erste Türchen öffnen.
Darfst Du?
Adventskalender sind ja längst nicht mehr nur für Kinder. Vielleicht erinnerst Du Dich an früher mit den Schokofiguren und Co.
Heute gibt´s längst Adventskalender auch für Erwachsene: Ob Parfüm, Süßigkeiten, Schmuck, Tee - oder: Selbstgemacht. Etwas besonderes. Einzigartig.
Und - wen wundert´s - natürlich gibt es auch Adventskalender mit Bier wie zum Beispiel der auf dem Bild, den ich letztes oder vorletztes Jahr hatte.
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Hinter jeder Tür verbarg sich ein 0,33-Liter-Fläschchen von Bieren verschiedener Brauereien in Deutschland. Oft welche, die eher nur regional zu haben sind. Auch der eine oder andere Sondersud war dabei. Eine einzigartige Zusammenstellung eben.
Doch wie kam es überhaupt dazu, dass wir Türchen öffnen?
Die Geschichte des Adventskalenders
Hat der Dezember erstmal begonnen, können es mindestens die Kinder kaum mehr erwarten, bis endlich Heiligabend ist.
Und das ist bereits der simple Grund von Adventskranz und Adventskalender: Die Tage bis Heiligabend zu zählen, den "Fortschritt" wahrzunehmen und die Wartezeit zu versüßen.
Belegt ist der Brauch erstmals 1838 vom "Rauhen Haus" in Hamburg. Pfarrer Johann Hinrich Wichern leitete ein Haus für verarmte Kinder.
Vielleicht fragten sie oft: "Wie lang ist es noch bei Heiligabend?".
Jedenfalls begann er, bei den täglichen Andachten im Dezember, jeden Tag eine Kerze (mehr) anzuzünden. So konnten die Kids sehen, wie Heiligabend immer näher kam.
Der erste Adventskalender, der schon eher in die Richtung geht, wie wir uns das vorstellen, kam 1908 auf den Markt.
Der schwäbische Pfarrerssohn und Verleger Gerhard Lang druckte Bildchen und einen entsprechenden Papierrahmen. Es war ein Adventskalender zum selber basteln. Die Bilder wurden von den Kindern ausgeschnitten und in den Rahmen geklebt.
1920 erschien dann der erste gedruckte "fertige" Adventskalender: Hinter jedem Türchen wartete ein Überraschungsbild.
Der altbekannte Adventskalender mit Schokolade kam übrigens erst 1958 in die Einkaufsläden.
Adventskalender heute
Heute sind der Adventskalender-Auswahl kaum mehr Grenzen gesetzt. Manchmal habe ich sogar das Gefühl, sie sind eine Art zusätzliches Weihnachtsgeschenk.
Markt und Marketing sind so groß, dass wir in Gefahr stehen, den Grund nicht mehr klar zu sehen.
Denn eigentlich hat er eine tiefere Bedeutung:
Nicht er selbst ist das Eigentliche, sondern das, worauf er hinweist: Heiligabend und Weihnachten. Die Geburt des Kindes in der Krippe. So bedeutsam, dass wir unsere Zeitrechnung auf dieses Ereignis ausrichten.
Jesus Christus - so der Name des Kindes. Wobei "Christus" kein Name, sondern ein Titel ist. Er bedeutet so viel wie "Retter". Besonders. Einzigartig. Wertvoll. Grandios. Fantastisch.
Jedes Adventskalendertürchen bringt mich näher an die Krippe heran.
Was wäre, wenn Du diese Türchen dieses Jahr bewusst öffnest, um (neu) zu entdecken, was es mit Heiligabend auf sich hat?
Wie? Zum Beispiel, indem Du:
die 24 Abschnitte des Lukas-Evangeliums liest. Ein Streifzug durchs Leben dieses Kindes - von Geburt bis Auferstehung.
Adventsgottesdienste besuchst.
Dich bei Advent-Online anmeldest.
Dir ein Buch mit adventlichen Impulsen gönnst.
Da braut sich was zusammen
Oft verbinden wir die Redewendung mit etwas Unangenehmen - etwa einem heraufziehendem Gewitter.
Doch es gibt auch Schönes. Wenn ich braue, braut sich was zusammen. Es braucht Aufmerksamkeit , Geduld und schenkt Vorfreude. Am Ende wartet ein Genussmoment.
So auch im Advent - kleine Schritte, tägliche Momente und am Ziel ein Fest: das Kind in der Krippe. Jesus, der Retter. Weihnachten.
Startet gut in das erste Adventswochenende, ihr Lieben.
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Du suchst noch ein besonderes Geschenk für einen lieben Menschen? Wie wäre ein Biertasting zum befristeten X-MAS-Special-Angebot? Oder ein Brau-Erlebnistag?






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